Cybonette

Die Cybernette ist eine interaktive Performanceinstallation, in der das Publikum eine Tänzerin wie eine Marionette kontrollieren kann. Die Tänzerin ist mit den im Raum gebotenen szenischen Mitteln (Licht, Musik, Videoprojektionen) durch Sensoren und Mikroprozessoren verkabelt und funktioniert damit als Interface für das Bühnenbild. Der Mensch wird zur Maschine, die von anderen Menschen gesteuert werden kann

Scienc-Fiction-Visionen haben sich über Jahre hinweg mit der Utopie des zur Maschine gewordenen Menschen beschäftigt. Das Klonen von menschlichen Organen war vor dem Terrorwahrn in Medien und Politik Fokusthema Nummer eins, besonders in den USA.

Der Cyborg, Motoren in Gewebe verpflanzt, Geklonte organe oder DNA Schmelzungen verschiedener Spezien, all das gibt es! Es gibt sogar DNA Kreuzungen zwischen Hasen und Goldfischen die einen Hasen im dunkeln leuchten lassen. In diesem Zusammenhängen kommen immer wieder ethische Dilemmata auf. Ist der Körper ein Werkzeug? Wer darf Ihn manipulieren? wer kann sich eine 2.0 Version von sich selbst leisten? wo führt das alles hin? Was ist Kopie und was Original, was autak und was kontrolliert?

Was sich verkauft ist das was man anfassen kann, womit man spielen kann und was einen Effekt hervorruft den man tiefgründig nicht versteht aber dessen nutzen man sieht. (tuchscreen, nintendo wee, navigations systheme, MAC Computer etc..)

Da dass Thema des Verlusts der Selbstkontrolle, der persönlichen Freiheit aber auch der Unverständlichkeit des technischen Fortschrittes und der Unvorhersehbarkeit der Zukunft jetztzeitlich und relevant ist, wird die Cybernette als grenztestende Maschine geboren.

Thomas F. Eder

Freier Dramaturg und Konzeptioner

TE

Dieser Blog ist ein Notizbuch für Ideen und Inspirationen, mit dem Fokus auf "Bühne und Kostüm" als dramatisches Element. .......................................................... .......................................................... .......................................................... .......................................................... .......................................................... Wirken: Ich konzipiere seit 2006 transmediale Musikperformances und interaktive Installationen. Nach dem Studium Performance Design und Visual Culture in Dänemark arbeitete ich von 2008 bis 2009 als Performance Designer beim Künstlerkollektiv Illutron. Desweiteren habe ich in den darauffolgenden Jahren die Alternate Reality Design Group und das seekult Festival mitgegründet. Meinen Master Abschluss in den Kultur und Kommunikationswissenschaften legte ich bei Dirk Baecker, zum Thema sich verschiebender Systemgrenzen zwischen Theater, Performance und Wirtschaft ab. Der Fokus meiner Arbeit hat sich in letzter Zeit in den Bereich der Dramatik so wie der Produktionsdramaturgie transdisziplinärer Kulturprojekte verschoben. Momentan schreibe ich an dem Stück der Europäer und bin für kleineren Produktionen von x Tage bis zum Wunder als Dramaturg tätig.

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